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MusikDesk
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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: August 2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Jochen Schröder, Reckenbergstr. 27, 35216 Biedenkopf (nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden (nachfolgend „Nutzer") über die Nutzung der Software-as-a-Service-Lösung „MusikDesk" (nachfolgend „Software").

§ 2 Vertragsschluss

Der Vertrag kommt durch die Registrierung des Nutzers und die Bestätigung per E-Mail durch den Anbieter zustande. Mit der Registrierung erkennt der Nutzer diese AGB an.

§ 3 Leistungsumfang

Der Anbieter stellt dem Nutzer die Software MusikDesk als webbasierte Anwendung (SaaS) zur Verfügung. Der konkrete Leistungsumfang richtet sich nach dem gebuchten Tarif (Starter, Professional, Enterprise). Der Anbieter ist berechtigt, den Funktionsumfang der Software weiterzuentwickeln.

  • Starter (29 €/Monat): bis 30 Schüler, bis 5 Lehrkräfte
  • Professional (59 €/Monat): bis 150 Schüler, bis 15 Lehrkräfte
  • Enterprise (99 €/Monat): unbegrenzte Schüler, bis 30 Lehrkräfte

§ 4 Verfügbarkeit

Der Anbieter bemüht sich um eine Verfügbarkeit der Software von 99 % im Monatsdurchschnitt (ausgenommen geplante Wartungsfenster). Wartungen werden möglichst frühzeitig angekündigt. Ein Rechtsanspruch auf eine bestimmte Verfügbarkeit besteht nicht.

§ 5 Nutzungsrechte

Der Anbieter räumt dem Nutzer für die Dauer des Vertrages ein nicht ausschließliches, nicht übertragbares Recht zur Nutzung der Software im Rahmen des gebuchten Tarifs ein. Eine Weitergabe der Zugangsdaten oder eine Nutzung durch Dritte außerhalb des Vertragsverhältnisses ist nicht gestattet.

§ 6 Pflichten des Nutzers

Der Nutzer ist verpflichtet, seine Zugangsdaten geheim zu halten und vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Der Nutzer ist für die datenschutzkonforme Verwendung der Software und die Einholung erforderlicher Einwilligungen (insbesondere für Minderjährige) selbst verantwortlich.

§ 7 Vergütung und Zahlung

Die Vergütung richtet sich nach dem jeweils gebuchten Tarif und ist monatlich im Voraus fällig. Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer (derzeit 19 %). Die Abrechnung erfolgt per SEPA-Lastschrift oder Überweisung. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur Software zu sperren.

§ 8 Haftungsbeschränkung

Der Anbieter haftet für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit unbegrenzt. Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters auf Schäden begrenzt, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen. Die Gesamthaftung des Anbieters für einen Schadensfall ist auf maximal 500 Euro (fünfhundert Euro) begrenzt. Diese Beschränkung gilt nicht für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sowie für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz.

§ 9 Datenschutz und DSGVO

Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich gemäß der Datenschutzerklärung (abrufbar unter datenschutz.html) und im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften, insbesondere der DSGVO. Auf Anfrage schließt der Anbieter einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO ab.

§ 10 SEPA-Lastschriften

Die in der Software erstellten SEPA-Lastschriftmandate und XML-Dateien entsprechen der EU-Verordnung Nr. 260/2012 (SEPA-Verordnung). Der Nutzer ist selbst dafür verantwortlich, gültige Mandate einzuholen und die erzeugten SEPA-Dateien korrekt an seine Bank zu übermitteln. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Buchungsfehler, die durch fehlerhafte Mandatsdaten des Nutzers entstehen.

§ 11 Vertragslaufzeit und Kündigung

Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Seiten mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Bei Kündigung erhält der Nutzer auf Anfrage einen vollständigen Export seiner Daten im CSV-Format.

§ 12 Änderungen der AGB

Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit einer Ankündigungsfrist von 6 Wochen zu ändern. Die geänderten AGB gelten als angenommen, wenn der Nutzer nicht innerhalb der Ankündigungsfrist widerspricht.

§ 13 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist Biedenkopf, sofern der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

§ 14 Schlussbestimmungen

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt die wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen am nächsten kommt.

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