FotoDesk – Software für Fotostudios & Fotografen
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Jochen Schröder (nachfolgend „Anbieter"), Reckenbergstr. 27, 35216 Biedenkopf, E-Mail: post@jschroeder.net, und dem Kunden (nachfolgend „Nutzer") über die Nutzung der Software FotoDesk (nachfolgend „Software").
Abweichende Bedingungen des Nutzers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Gegenstand des Vertrages ist die zeitlich befristete Nutzung der webbasierten Software FotoDesk als Software-as-a-Service (SaaS). Die Software dient der Verwaltung von Fotoaufträgen, Kundendaten, Terminplanung, Bildlieferung und Rechnungsstellung für Fotografen und Fotostudios.
Der Anbieter stellt die Software über das Internet bereit und gewährt dem Nutzer ein nicht-exklusives, nicht-übertragbares Recht zur Nutzung für die Dauer des Vertragsverhältnisses.
Der Vertrag kommt durch Registrierung und Auswahl eines Tarifmodells zustande. Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die Mindestlaufzeit beträgt einen Monat.
Die Laufzeit verlängert sich automatisch um jeweils einen weiteren Monat, sofern der Vertrag nicht mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende gekündigt wird.
Der Anbieter stellt die Software mit einer Verfügbarkeit von mindestens 99,0 % im Jahresmittel bereit (Professional und Enterprise: 99,5 %, Enterprise: 99,9 %). Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit zwischen 2 und 5 Uhr MEZ durchgeführt und werden 24 Stunden im Voraus angekündigt.
Der genaue Leistungsumfang je Tarif ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung auf der Website fotodesk.de.
Die aktuellen Preise sind auf der Website veröffentlicht:
Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus. Zahlung per SEPA-Lastschrift oder Kreditkarte. Bei Zahlungsverzug berechnet der Anbieter Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz.
Preisanpassungen werden dem Nutzer mindestens 6 Wochen vor Inkrafttreten schriftlich mitgeteilt. Der Nutzer hat das Recht, den Vertrag bei einer Preiserhöhung zum Zeitpunkt des Inkrafttretens zu kündigen.
Der Nutzer verpflichtet sich:
Der Nutzer ist Verantwortlicher im Sinne der DSGVO für die von ihm in der Software verarbeiteten personenbezogenen Daten. Der Anbieter handelt als Auftragsverarbeiter gemäß Art. 28 DSGVO. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) wird auf Anfrage bereitgestellt.
Der Nutzer stellt sicher, dass er für alle in der Software gespeicherten Personenfotos die erforderlichen Einwilligungen nach KUG §§ 22, 23 und DSGVO eingeholt hat. Die Verantwortung für die Rechtmäßigkeit der Bildverarbeitung liegt beim Nutzer.
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden.
Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters für leichte Fahrlässigkeit auf vorhersehbare, vertragstypische Schäden begrenzt. Die maximale Haftung des Anbieters für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen beträgt 500,00 € je Schadensfall.
Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur, wenn der Nutzer zumutbare Datensicherungsmaßnahmen getroffen hat. Der Anbieter ist nicht verantwortlich für Schäden, die durch rechtwidrige Bildnutzung des Nutzers entstehen.
Beide Parteien können den Vertrag mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende ordentlich kündigen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Wichtige Gründe für den Anbieter sind insbesondere: Zahlungsverzug von mehr als 30 Tagen, wiederholte Verstöße gegen diese AGB, rechtswidrige Nutzung der Software.
Nach Vertragsende werden Kundendaten 30 Tage lang zur Abholung bereitgehalten und danach unwiderruflich gelöscht.
Die Software, deren Quellcode, Gestaltung und alle enthaltenen Materialien sind urheberrechtlich geschützt. Der Nutzer erhält ausschließlich das in § 2 beschriebene Nutzungsrecht. Reverse Engineering, Dekompilierung oder sonstige Eingriffe in den Quellcode sind unzulässig.
Durch den Nutzer in der Software gespeicherte Inhalte (Fotos, Kundendaten) verbleiben im Eigentum des Nutzers. Der Anbieter erwirbt keine Rechte an diesen Inhalten.
Änderungen dieser AGB werden dem Nutzer mindestens 6 Wochen vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt. Widerspricht der Nutzer nicht innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die Änderungen als angenommen. Auf dieses Widerspruchsrecht wird in der Mitteilung besonders hingewiesen.
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist — soweit gesetzlich zulässig — Biedenkopf.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Stand: August 2026